Fortbildungskonzept für die GS Westerode

Das Kollegium der GS Westerode hat sich darauf verständigt, dem Konzept zunächst für die Dauer von einem Schuljahr Gültigkeit zu verleihen, also für das Schuljahr 2009/10. Danach erfolgt eine Evaluation, auf deren Basis Dauer und Inhalte des Konzeptes überarbeitet werden sollen.
Die Grundlage für das Konzept ist die Tatsache, dass das NSchG jeden Lehrer zur Fortbildung verpflichtet.
  • Unser Unterricht steht jeder Kollegin/jedem Kollegen jeder Zeit für Hospitationen zur Verfügung,
  • außerdem nimmt jedes Kollegiumsmitglied an Fortbildungsmaßnahmen teil.
  • Entscheidendes Kriterium für die Genehmigung einer Fortbildungsmaßnahme durch die Schulleitung: Profitiert die Schule, profitieren die Schülerinnen und Schüler von dem Lehrgangsbesuch der Kollegin/des Kollegen?
In zwei Dienstbesprechungen sind die folgenden Fortbildungsumfänge, einerseits für das Kollegium als Ganzes und andererseits für jede einzelne Kollegin/jeden Kollegen, festgelegt worden:
  • 2 Veranstaltungen für das Kollegium ( 1 pro Halbjahr)
  • 2 Fortbildungen für jeden Einzelnen; frei terminierbar
Es wird festgelegt, dass vor jeder Fortbildungsmaßnahme für das Kollegium (z.B. Schilf) die schuleigenen Ressourcen gründlich überprüft werden. Damit ist gemeint:
  • Wie viel Geld steht zur Verfügung?
  • Wie ist die technische Ausstattung unserer Schule?
  • Gibt er mögliche Referenten/Fachleute im eigenen Kollegium?
Es soll dadurch vermieden werden, dass das Budget zu sehr strapaziert wird; außerdem kann erreicht werden, dass Kollegen/innen in die Maßnahme integriert werden können, wodurch ebenfalls Kosten reduziert werden können und in Frage kommende Kollegen einen Motivationsschub für ihre tägliche Arbeit bekommen.

Ziele des Fortbildungskonzeptes:
  • Basis schaffen für die Erkenntnis „Fortbildung muss sein!“
  • Verbesserung der fachlichen Kompetenzen aller Kolleginnen und Kollegen
  • Sensibilisierung des Kollegiums für Innovationen
    • der Inhalte des Unterrichts
    • der Unterrichtsmethoden
  • Schaffung von Transparenz, u.a. bei Ablehnung einer Fortbildung
  • Schaffung einer gemeinsamen Zielorientierung: Wie kann uns Fortbildung bei der Verwirklichung unserer Visionen unterstützen?
Es bietet sich an darüber nachzudenken, ob nicht auch die Möglichkeit besteht 2 Lehrkräfte zu einer Fortbildung zu schicken, wenn Konsens darüber besteht, dass die Ergebnisse und Inhalte der Maßnahme von 2 Personen besser transportiert werden können.

Grundsätzlich sollte nach jeder Fortbildung ein Gespräch mit dem Schulleiter stattfinden, um zu planen, wie die Inhalte eines Lehrgangs dem Kollegium weiter vermittelt werden können.
Obligatorisch ist auch ein mündlicher Kurzbericht an die Dienstbesprechung über Inhalte und eigene Einschätzung der besuchten Maßnahme.